LGBT* Wiki
Advertisement

Trans.png
LGBT*Community-Begriffe
zugewiesenes Geschlecht
Männlich · Weiblich · Inter
Geschlechtsidentitäten
Bigender · Third gender · Dritte Geschlechtsoption (Divers) · Cross-dressing · NB · trans* · Genderflux · Fluidflux · Neurogender · Cis · Genderfluid · Femme · Butch · Two-Spirit
Sexualiäten u. romantische Orintierung
A · Auto · Andro · Bi · Demi · Grau · Gyno · Hetero · Homo ·Pan · Phallus · Sapio · Poly · Tribadie · Mono · Pädo · Psycho · Noma · Nowoma · Girlfag · Guydyke · Pomo · Skolio · Abro · Ageo · Akoi · Allo · Apothi · Bellu · Quoi · Caedo
Drag-Community
Drag King · Drag Queen
Communitys
LGBT*Community · Drag-Community · Ciscommunity
Sonstige Seiten
LGBT*Geschichte · LGBT*Hass · Polyamorie · Monoamorie

Das Wort Transgender  (lat. trans ‚jenseits von‘; ‚darüber hinaus‘ und englisch gender ‚soziales Geschlecht‘) bezeichnet Menschen, die sich mit dem "anderen" Geschlecht, als bei Geburt zugewiesen, identifizieren. Es handelt sich dabei um das Gegenteil von Cisgender (von lateinisch cis ‚diesseits‘ als gegensätzliche Präposition zu trans*).

Maßnahmen[]

„Some men have vaginas. Get over it“ – verbreitetes Zitat unter Trans*Männern
→ Hauptartikel: Geschlechtsangleichende Maßnahme

Nicht jede*r, der feststellt, dass er/sie trans* ist, entscheidet sich auch zu einer Hormonbehandlung oder geschlechtsangleichenden Maßnahme.

Hormonbehandlung[]

Trans*Männer bekommen Testosteron verabreicht; Trans*Frauen Östrogen. Da trans*-Männer von Geburt an keine Hoden besitzen, in denen männliche Hormone produziert werden können, werden diese extern verabreicht. Das Gleiche gilt bei trans*-Frauen, welche keine Gebärmutter besitzen, die wiederum die erwünschte weibliche Pubertät hervorrufen. Die Hormonbehandlung kann in zwei Schritten erfolgen: zuerst bekommen vor Allem präbubertäre trans*-Menschen sogenannte Hormonblocker, welche die Produktion von weiblichen bzw. männlichen Sexualhormonen unterdrücken. Diese Blocker können jederzeit abgesetzt werden, danach setzt die biologische Pubertät ganz normal ein. Deshalb wird diese Methode auch oft schon bei jüngeren Kindern eingesetzt, da sie keine direkten Risiken birgt.

Einflussreicher dagegen ist die Behandlung mit dem jeweils gegenteiligen Hormon bzw einer -zusammensetzung, welche für das Einsetzen der erwünschten Pubertät sorgen. Dafür gibt es zwei Arten: Hormonspritzen und -gel. Die Dosis kommt auf das Alter und das Gewicht der trans*-Person an.

Hierbei finden einige Veränderungen statt.

Trans*Frau Trans*Mann
weibliche Pubertät:

weichere Gesichtszüge

weichere Haut

  • Wachsen der Schamlippen zu einer Art Minipenis[1]
  • allgemeines Einsetzen einer männlichen Pubertät, d.h.:
  • Stimmbruch (irreversibel)
  • Behaarungszunahme/Bartwuchs
  • erhöhter Muskelaufbau
  • veränderte Fettverteilung
  • Abnahme der Oberweite

Geschlechtsangleichende Maßnahme[]

So kann das biologische Geschlecht an die Geschlechtsidentität der Trans*Person angepasst werden. Nicht wenige Trans*Personen sind mit ihrem Körper bzw. ihren Genitalien zufrieden. Vielmehr geht es häufig für sie eher um ihre gesellschaftliche Rolle.

Aufgrund der verschiedenen "Richtungen" der Geschlechtsangleichung gibt es verschiedene mögliche Operationen. Einigen trans*-Personen reicht die Hormonbehandlung, einige wollen teilweise oder vollständig die Geschlechtsangleichung:


Namensänderung[]

Viele Namen sind nicht geschlechtsneutral und verweisen damit auf das biologische Geschlecht der Trans*Person, sodass sich viele Trans*Personen nicht mit ihrem Geburtsnamen identifizieren können. Hierbei gibt es die Möglichkeit der Namensänderung. Zunächst einmal entsteht während des Prozesses des inneren Coming-outs, davor oder danach oft ein Name, zu dem man eine emotionale Bindung hat, der zur Geschlechtsidentität passt, also die Trans*Person besser widerspiegelt und den man dann evtl. annehmen möchte.[2] Wenn man als Trans*Person das erste Mal anderen Menschen erzählt, das man nun mit diesem Namen angesprochen werden möchte, ist das oftmals ein schwieriger Prozess, ähnlich eines Coming-outs. Nicht jeder kann sich daran gewöhnen und die Trans*Person wird von der einen oder anderen Person bei ihrem "alten Namen" genannt, der auch als Deadname bezeichnet wird, da er mit Annahme des neuen Namens nicht mehr existiert. Viele Trans*Personen mögen es nicht, bei ihrem Deadname genannt zu werden.[3] Diese Änderung ist aber soweit noch inoffiziell. Um die Namensänderung offiziell zu machen, sodass auch offizielle Dokumente, Karten und Briefe fortan den "neuen Namen" tragen, muss man dazu einen Antrag stellen.[4]

Galerie[]

Mein_Leben_als_Transmann_-_Wie_ist_es_trans*_zu_sein?_Folge_1

Mein Leben als Transmann - Wie ist es trans* zu sein? Folge 1

Die Frage- Folge 1 zum Thema Trans*

siehe auch[]

Geschlechtsidentitäten
Weiblichkeit
Männlichkeit
Agender
Neutrois
Genderneutral
Graugender
Librafeminin
Demifrau
Non-Binary Girl
Frau
Butch
Femme
Tomboy
Graugender
Libramaskulin
Demimann
Non-Binary Boy
↖          ↑                  
Non-Binary
                ↓             ↘
Demifrau
Non-Binary Girl
Mann
Bear
Twink
Chubby
Demimann
Non-Binary Boy
Intergender
Androgyn
Bigender
cis/trans
Gender Zugewiesenes Geschlecht
Frau
(AFAB)
Mann
(AMAB)
Intergeschlechtlich
(Divers)
Frau cis-Frau trans-Frau trans-Frau
Mann trans-Mann cis-Mann trans-Mann
Enby trans-Enby trans-Enby cis-Enby
weitere Geschlechtsidentitäten
Demigender, Libragender, Quoigender, Questioning, Cassgender, Pomogender
Multigender Genderfluid Genderflux Aporagender
Bigender
Trigender
Polygender / Multigender
Pangender / Omnigender
Genderfae
Genderfaun
Genderflor
Demifluid
Girlflux
Boyflux
Agenderflux
Demiflux
Xenogender
Neurogender
Maverique
Fluidflux

Einzelnachweise[]

  1. "Wie sich mein Körper durch das Testosteron verändert" im Blog von Linus Giese
  2. "Hallo, ich bin Linus" im Buchblog von Linus Giese, "Buzzaldrins Bücher"
  3. "Was ist eigentluch ein Deadname?" im Blog von Linus Giese
  4. "Wie funktioniert das eigentlich mit der Namensänderung?" im Blog von Linus Giese
Advertisement