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"So wurde 1970 in London die erste Demonstration '''Gay Pride March''' genannt und in New York wurde '''Gay Pride''' und '''Pride Week''' als Sammelbezeichnung für die Veranstaltungen rund um den '''Christopher Street Gay Liberation Day March''' verwendet. […] '''Gay Pride''' bedeutet wörtlich übersetzt meist ''homosexueller Stolz oder zielgruppengerechter lesbisch-schwuler Stolz'', manchmal auch nur ''schwuler Stolz''. Es wird jedoch eher selten auf diese Art übersetzt, meist nur als wörtliche Erklärung oder zur Hervorhebung. Eine '''Gay-Pride-Parade''' ist in dem Sinn eine „Parade homosexuellen/lesbisch-schwulen Stolzes“ oder auch eine „Parade von stolzen Schwulen und Lesben“. Die Übersetzung „homosexuelle/schwule Stolz-Parade“ hätte eine vom Sinn abweichende Konnotation. Die Bedeutung treffender gibt „Parade homosexueller/lesbisch-schwuler Selbstachtung“ wieder. Als Kompositum gebildete Veranstaltungsnamen mit diesem Begriff werden selten ins Deutsche übersetzt. Im deutschen Sprachraum hat sich als neben dem Internationalismus der Begriff '''Christopher Street Day''' (CSD) etabliert, in Österreich ist es die '''Regenbogenparade'''. […] Die erste Demonstration Deutschlands fand am 29. April 1972 in Münster statt und die ersten Demonstrationen zum '''Christopher Street Day''' am 30. Juni 1979 in Bremen, Berlin, Köln und Stuttgart unter dem Motto „Gay„'''Gay Pride“Pride'''“. […] Die Bezeichnung '''Christopher Street Day''' ist nur in Deutschland, Teilen Österreichs und der Schweiz üblich. In englischsprachigen und romanischen Ländern wird meist von '''Gay Pride''' und '''Pride Parades''' gesprochen. […] Zusätzlich zur politischen Botschaft der CSD wird dort gefeiert. Dieses Feiern des eigenen Lebensstils begründet sich aus dem Ursprung des CSD: Die Beteiligten zeigen oft demonstrativ, dass sie stolz auf sich, ihr Leben und ihre sexuelle Identität sind, daher die Bezeichnung '''Gay Pride'''"