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Pits and Perverts

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Pits and Perverts war ein Benefizkonzert der LGBT*Gruppe LGSM, welches am 10. Dezember 1984 in London. Der Name ist eine provokative Anspielung auf die ungleiche Freundschaft, die zur Unterstützung der Streikenden geführt hat. Damit konnten sie £5650 (heutzutage wären das etwa £20,000) für die Bergleute sammeln.[1]

Geschichte

Folgen

You have worn our badge, ‘Coal not Dole’, and you know what harassment means, as we do. Now we will pin your badge on us; we will support you. It won’t change overnight, but now 140,000 miners know that there are other causes and other problems. We know about blacks, and gays and nuclear disarmament, and will never be the same.Sprecher der National Union of Mineworkers[1]

Bronski bash nets 5000 pounds for miners newspaper article pits and perverts.jpg

Der Sprecher der Bergleute bedankte sich auf dem Konzert bei LGSM, dass die Gruppe Wort gehalten habe und versprach, dass die Bergleute dies auch tun würden und sich somit für LGBT*Rechte einsetzen. Allgemein hatte dies nach Beilegung des Streiks positive Auswirkung auf die Akzeptanz von LGBT*Personen in Großbritannien.

Ablauf

Tombola

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Tombola-Ticket
Zu gewinnen gab es:

Konzert

Folgende Künstler traten auf:

Etymologie

Perverts support the pits.jpg
Der Name geht zurück auf einen zynischen Artikel, der in der Sun, welche häufiger wegen ihres Heterosexismus' und ihrer Homophobie in der Kritik steht und der damaligen Gegenspielerin der Bergleute im Streik, Margaret Thatcher nahestand, unter dem Titel "Perverts support the pits!" veröffentlicht wurde und ist eine provokative Anspielung darauf, die als Gegenangriff betrachtet werden kann. Neben dieser Bezeichnung sprach sie auch von "The enemy within".

Einzelnachweise

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